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Erfolgreiche Startup Night: Verhandlungskunst im Fokus mit Christine Knotek

Am 28. Mai 2024 fand die zweite Startup Night des Zentrums für angewandte Technologie (ZAT) Leoben im Erzherzog Johann Auditorium der Montanuniversität Leoben statt. Die Veranstaltung stand unter dem Motto "Die Kunst des Verhandelns" und bot ein inspirierendes und lehrreiches Programm für alle Teilnehmer:innen.


Highlights der Keynote von Christine Knotek

Der Abend begann mit einer fesselnden Keynote von Christine Knotek, einer erfahrenen Trainerin und Unternehmensberaterin, die in Kooperation mit dem Verhandlungsspezialisten En GardE arbeitet. Christine teilte wertvolle Tipps und Strategien, wie man in Verhandlungen erfolgreich die Gesprächsführung übernimmt. Sie erklärte das von En GardE entwickelte VerhandlungsChrono und zeigte, wie man sich strategisch auf Verhandlungen vorbereitet, die verschiedenen Phasen am Tisch meistert und schließlich zu einem konstruktiven Abschluss kommt. Besonders beeindruckend waren ihre Ausführungen zu den spezifischen Herausforderungen, denen Frauen in Verhandlungen oft begegnen, und wie diese erfolgreich gemeistert werden können.



Interaktive Q&A-Session

Nach der Keynote folgte eine interaktive Q&A-Session, in der Christine auf die Fragen der Teilnehmer:innen einging. Christine beantwortete eine Vielzahl von Fragen, die von praktischen Verhandlungstipps bis hin zu persönlichen Erfahrungen reichten. Hier sind einige Highlights:



Frage: Phase „Vorschlagen“: Soll man selbst mit Gehaltsvorschlägen reingehen oder nicht?

Antwort: Generell empfehlen wir, aktiv mit eigenen Gehaltsvorstellungen in die Verhandlung zu gehen, insbesondere wenn man eine klare Vorstellung hat. Dies setzt einen Anker im Gespräch. Eine Ausnahme besteht, wenn das Gehaltsfeld komplett unbekannt ist. In solchen Fällen kann es sinnvoll sein, die andere Seite zuerst ein Angebot machen zu lassen, beispielsweise durch die Frage: 'Was ist denn vorgesehen?' Trotzdem ist es in den meisten Fällen vorteilhaft, den ersten Vorschlag selbst zu machen, da die erste genannte Zahl eine starke Wirkung hat.

 

Frage: Was sind die häufigsten Fehler, die in der ersten Phase am Verhandlungstisch gemacht werden? 

Antwort: Häufig fehlt eine klare Agenda. Ohne Agenda weiß der Verhandlungspartner nicht, worum es geht, und das Gespräch wird unklar. Eine gut vorbereitete Agenda hilft auch, Gesprächspartner, die viel reden, zu strukturieren. Ohne Agenda werden oft vorschnell Vorschläge gemacht, was zu einem Basar-Handel führt, der nicht zielgerichtet ist. Es ist wichtig, Bedürfnisse herauszufinden und gezielte, gut argumentierte Vorschläge zu machen.

 

Für weitere interessante Einblicke und detaillierte Antworten von Christine, schau in unseren speziellen Blogbeitrag zu den Q&As.



Wir bedanken uns bei allen Teilnehmer:innen und freuen uns auf die kommenden Veranstaltungen, die weitere spannende Themen und wertvolle Netzwerkmöglichkeiten bieten werden.

Bleib dran und sei auch beim nächsten Mal wieder dabei!



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